ARCHIV 2013

WANDERPLAN UND BUTTERBROT  

Erdgeschoss Galerie5020, Residenzplatz 10: infos und wanderplan bei cafe und butterbrot

WANDERBLEIBE ABENDVERANSTALTUNG  

Erdgeschoss Galerie5020, Residenzplatz 10: ausklang des tages, die bleibe für nimmermüde, sinnesabklingende labstelle für staatsabfeiernde gemüter. Cafe, Tratsch, Diskussion, Musik, etc. 

Repetition

Erdgeschoss Galerie5020, Residenzplatz 10: Marko Sulz / Nicola Lieser / Fabio Cannalonga / Alexander Goll / Bernhard Wendt : Beeinflusst von der Repräsentationskritik des Philosophen Gilles Deleuze sind Begrifflichkeit wie Wiederholung, Identität und Differenz zu Inspirationsquellen und Determinanten für unsere Arbeiten geworden. Die hier gezeigte Arbeit knüpft auf akustischer und visueller Ebene an das Ausgangsmaterial des Songs "Repetition" der Band The Fall an; er dient als praktisches Fundament und inhaltliche Inspirationsquelle.



WOLL-MEDITATION + Verkostung in rot-weiß-rot

Atelier Rücker im Kunstverein: Dori Herzog: Don´t waste the (Woll-)Rest (better: taste the weinrest) = Entschleunigungsstation für gehetzte/erschöpfte und andere Wanderer und Wanderinnen durch Handarbeit (optional) und/oder probeweises Meditieren auf Zeit. Außerdem: Roten Faden verloren? Wir nehmen den Faden wieder auf und suchen Anknüpfungspunkte….. zu anderen (... Stationen)!

POLYETHYLENLATEX ... WENN WIR ÜBER LIEBE SPRECHEN

wenn wir über liebe sprechen...

ein halbes jahr baustellenarbeit über liebe, ein experiment, ein erstling, keine geschichte, sondern eine collage. ein bisschen persönlich, viel bekanntes und auch die klassiker aus der glutenkiste. der erste kuss, may i feel, versteckenspielen, durch die stadt irren, davon überzeugen, wer recht hat, die gesellschaft oder ich und was das ist, liebe. sag mal, wie heißt du überhaupt? tipp topp.

Liebe hat viele Formen und keine Normen, hat viele Wege sich auszudrücken und wenn sie sich in einer Beziehung welcher Art auch immer konstituiert, dann bleibt sie auch nicht immer gleich.

Das und noch vieles mehr wollen wir in unserem Stück zeigen.

Wir sind HIRA, Hosenträgerinnen* in rahmenlosem Alleingang, eine Theatergruppe von Frauen*, die sich aus der (Spiel-)Wut heraus zusammengefunden haben, dass es in Wien einfach keine Möglichkeiten gibt, kostenloses Theater ohne Vereinsbeitritt oder Ähnlichem zu machen.

Unser Stück behandelt das Thema Liebe in Form einer Szenencollage, die aus verschiedenen bestehenden Stücken und selbst verfassten Texten besteht. Gezeigt wird nicht „die eine“ Beziehung, sondern viele. 

 Werkstatt des Kunstvereins

"Come and join"

Atelier Astrid Rieder,hinteres Stiegenhaus, 1. Stock, Kunstverein: Die Trans Art Künstlerin Astrid Rieder tapezierte mit Papier eine Wand ihres Ateliers  im Künstlerhaus Salzburg und lud Besucher und Besucherinnen der Wanderbleibe ein zu einem Stück Neuer Musik an dieser Wand mit zu zeichnen.

Nach der Flut: Schwemmsandreliquen selbstabgefüllt

Salzachufer beim Kunstverein: Paul Josef Arzt: Das Hochwasser am 2. Juni 2013 hat in der Stadt Salzburg kaum Spuren hinterlassen. Interessanterweise ist aber an der Salzachböschung zwischen Künstlerhaus und Karolinenbrücke eine größere Menge Schwemmsand angeschwemmt worden, die sich - individuell abgefüllt und beschriftet - als Erinnerungsreliquie mitnehmen lässt. Als Erinnerung an das Knapp-nicht-Überschwemmtgewordensein oder als Vor-Erinnerung an das nächste 10-, 100- oder 1000-jährige Hochwasser ...

Schachteldisco

Atelier Peter Haas, Erdgeschoss Kunstverein: Nicola Korntner / Friedrich Rücker: Auratisch aufgeladene Schachtelwelten, homöopathisch - musikalische Kleinode gefangen in architektonischen Raumblasen, zu Architekturen geformte Zeitschnitte laden zum Verharren in Erinnerungslöchern ein.

Nimm- und Bring-Tisch

salzachseitig des Kunstvereins: Barbara Keller: 1 größere Tischfläche (TT-Tisch?  hab ich aber nicht ..) oder 2 kleine oder .. (bei `Überschuß´ könnt ich sicher auch auf Sesselfläche[n] ausweichen). Dingliche Beiträge von unserer Frauen/Mannschaft natürlich erwünscht, um - gemeinsam mit Sachen/Sächelchen von mir - sozusagen einen guten Start zu ermöglichen.

GALERIE QUADRATMETER

salzachseitig des Kunstvereins: Barabara Keller: Auf ca. 1 m² Fläche (Tafel? Staffelei ..? (leider hab ich weder noch) möchte ich Bilder/Fotos (von mir) zeigen, die ich öfter wechsle.

Das „Öffentlich Private Telefonbuch“

Telefonzelle am Platzl : Renate Hausenblas: Öffentliche Telefonzellen, Relikte aus der unvorstellbaren handylosen Zeit (o Ton Jugendliche: "Gab es ein Leben ohne Handy?"), in welcher das Telefonieren noch an private Räume gebunden war. Unterwegs - ein Gespräch führen wollend - begab man sich in diese kleinen Räume, die Tür viel zu und man konnte sein Gespräch ohne Lauscher führen.

Zur Feier des Tages, öffnet sich eine Telefonzelle. Vielleicht stand dort ein Wanderer, dem Sie einen ihrer privaten Gedanken anonym mitteilen konnten und der diesen dort in ein öffentlich aufliegendes Buch schreiben konnten: Das Öffentlich Private Telefonbuch.

Stellt Dir vor: „Die Kamera, die fotografiert einfach was sie will“

In der Gegend rund ums Platzl (zwischen Staatsbrücke,Steingasse, Dreifaltigkeitsgasse und Linzer Gasse): Renate Hausenblas und ihre Fotokamera: Was gäbe das für Bilder? Gesagt, getan: Kein Schnappschuss, kein Arrangement, kein Blick in den Spiegel, keine Pose ist mehr möglich.
Menschen werden zu Robotern, ferngelenkt durch Algorithmen von Maschinenwesen und logischen Systemen.
Mehrfach durchlaufen, gleichend im Ablauf, unterschieden nur durch Zeit und Mensch: Was wird sich verändern?

Der verzauberte Apparat

Haydnstrasse 4 im Innenhof (beim Iglu): Monika Aschl: Ein paar Ytong-Steine, vier Spiegel und ein Messbecher bilden unser Wunderding. Die Möglichkeit ist gegeben den Apparat auszuprobieren, um zu erkennen, was durch ihn geschieht. Vielleicht erkennt der Betrachter oder die Betrachterin, wie der Apparat funktioniert. Schön ist es, wenn sie oder er seine Erkenntnisse im Laborbuch protokollieren.
Mehr sei nicht gesagt! Aber eine Hinweis sei noch gegeben: Man findet selbst in Google oder Yahoo kaum, um welches Gerät es geht, selbst wenn wir seinen Namen nennen.

Unser Vertrauenslabor

Haydnstrasse 4 im Innenhof (beim Iglu): Bri Schöllbauer und Peter Ruhmannseder: Ver|trau|en, das; festes Überzeugtsein in die Zuverlässigkeit oder Verlässlichkeit einer Person oder Sache (Definition laut Duden)

Können sie vertrauen? Wie reagieren Sie, wenn ihnen plötzlich misstraut wird? Was bringen sie dann ins Spiel: Macht, Lust, Kränkung? Das Vertrauenslabor bietet eine spielerische Möglichkeit ihre Vertrauensfähigkeit zu testen.

 

Hoffen gegen die Wahrscheinlichkeit

gabelsbergerstrasse 32: Rücker Friedrich: soziales wettcafe, wir setzen und trinken auf die besten verliererInnen…erlernen sie bei uns die techniken des schöner scheiterns, wenn sie noch nicht gescheitert sind. wir garantieren negative renditen, rote zahlen, schuldenberge und kleine private katastrophen. üben sie mit uns den tanz am abgrund, schwächeln soll gelernt sein, weil jeder kann verlierer sein.