Stationen

Ich liebe Marina Abramovic

Einer der bekanntesten Performance-Künstlerinnen unserer Zeit – Marina Abramovic – ist diese Hommage gewidmet. So versetzt sich Sabine Reisenbüchler in die Künstlerin und das, direkt bei ihrem Werk, den Stühlen von „The spirit of Mozart“ bei der Staatsbrücke. Dort blickt sie den Menschen, die sich auf einen nonverbalen Dialog einlassen wollen, in die Augen, um, nicht nur herauszufinden, ob sie ihren Blick standhalten können, sondern auch, ob Telepathie möglich ist. 

Sabine Reisenbüchler / Staatsbrücke / Stühle von Marina Abramovic

12.30 - 15.30

.. der Tascheninhalt - das unbekannte Wesen ...:


(Taschen jedweder Art, auch Sakko- und Manteltaschen bzw. deren Inhalt  kann/soll auf eine Tischfläche geleert werden. Staunen über das zu Sehende ist erwünscht, weiters das Überlassen von diesem oder jenem nützlichen oder unnützen Gegenstand (gebrauchte Taschentücher jedweder Art ausgenommen).
Diese objets `trouvés´ formen sich mit den anderen  zu einem allgemein bewunderten Kunstwerk. Dies ist wenigstens zu hoffen.
Die Verbindung erfolgt mit Spezialkleber, der, wenn dringend gewünscht, später wieder freigibt, was man leichten oder auch schweren Herzens beigesteuert hat.

Als kleines Dankeschön an der Mitwirkung werden die Taschen der hochherzigen Geber, welche den Heimweg erleichtert antreten können, gestaubsaugt.)


Barbara Keller  / Hellbrunnerstrasse 3 / Salzachseitiger Ausgang

14.00 - 17.00

Wem gehört Österreich

Oh du mein Österreich...?
Wem würdest Du Österreich geben, wem würdest du es nehmen? Wie schaut Dein Österreich aus? Bau dir dein Österreich. Nuetze das Asyl hoch oben ueber der Stadt. Wer will kann sich sein ganz eigenes Oesterreich bauen. Eine Station zum Bauen, Meditieren, Diskutieren

Caroline Schwarzacher / Steingasse 41 / 4. Stock und Garten

12.00 - 17.00

Filmarchiv am Hinterholzerkai

Woran erinnern sich Archive? Bewegtbildarchive als Transformationsschleifen. Sedimentierte, durch künstliche Ordnung und Reihung verdichtete Welterklärungsmodelle. Physische Sichtbarmachung von immanenten Strukturen anonymer Archive. Obsessive Überschreibung und Einschreibung in vorgefundene Bildwelten. Ein paradoxes Bildarchiv.

Friedrich Rücker / Hellbrunnerstrasse 3 / 1. Stock

13.00 - 18.00

Staatsbrücke - Staatstragend

Der 26.10.1955 war der Tag, an welchen nach dem 2. Weltkrieg keine fremden Besatzungstruppen mehr im Land stationiert waren. Österreich war wieder ein souveräner und demokratischer Staat.

In vielen Staaten dieser Welt ist dies nicht der Fall. Viele Menschen in totalitären Staaten, in Bürgerkriegsgebieten oder auch durch Nachbarländer vereinnahmten Gebieten wünschen sich ebenso den „Tag der Fahne“. Zu hoffen ist, dass auch sie dies in nicht all zu ferner Zukunft können. Diesen Wunsch und den Kampf für die Freiheit der leidenden zu gedenken gibt es kleine selbstgebastelte Fahnen, die über die Staatsbrücke getragen werden, um den Gedanken der Freiheit und Demokratie zu feiern. 

Hausenblas / Staatsbrücke 

12.30 - 15.30

„Die Kamera, die fotografiert einfach was sie“

Wieder einmal ist die Kamera unterwegs. Was gibt das dieses mal für Bilder? Wir wissen: Kein Schnappschuss, kein Arrangement, kein Blick in den Spiegel, keine Pose ist mehr möglich.
Menschen werden zu Robotern, ferngelenkt durch Algorithmen von Maschinenwesen und logischen Systemen.
Mehrfach durchlaufen, gleichend im Ablauf, unterschieden nur durch Zeit und Mensch: Was wird sich verändern? 

 Tinta / Staatsbrücke / Richtung Platzl
 
12.30 - 15.30

 

100 kamera

 

Trans Art Performance „Beyond the limits“ 

 
Eva Roscher, Pianistin, wird auf dem E-Piano nicht nur improvisieren, sondern auch interaktiv auf den Zeichenprozess von Astrid Rieder eingehen. 

Diese T.A. Performance ist ein Teil meines Jahresprojektes mit dem Titel  „Beyond the limits“, das im Jänner dieses Jahres mit einer fulminanten Darbietung von Rektor Prof. Siegfried Mauser zu Paul Hindemith hier in diesem Atelier begonnen hat.

Dieser Vorgang wird großflächig auf der Wand des Ateliers  zu sehen sein. Eine Art „Multimedia Feedback Loop“ entsteht, wenn die taktilen Muster der Klänge in Zeichnung übergehen und jeweils interaktiv aufeinander reagieren werden.

Astrid Rieder / Hellbrunnerstrasse 3 / 1. Stock

17.00

 

2014-astrid

 

NIMM&BRINGTISCH

Gegen Konsum- und Wegwerfwahn! Nehmen und Bringen, Bringen und Nehmen. Oder nur eins von beiden. Alles ist   möglich. Gefragt und angeboten sind nette kleine saubere Dinge, nicht zu große Gegenstände brauchbarer Art. Frohsein, dass man was auf elegante Art los ist, sich freuen, dass man endlich das gefunden hat, wonach man schon lange Ausschau gehalten hat ... Und zwar kostenfrei.

Barbara / Hellbrunnerstrasse 3 / Salzachseitiger Ausgang

14.00 - 17.00

LOSITO-MalereiWerkstatt & Bildertausch

Bei der MalereiWerkstatt können Bilder von MalerInnen in Senegal & Gambia gegen ein eigenes getauscht werden.

Das sind LOSITO-BildFreundschaften.

Willkommen!

Hannes & Susi / Hellbrunnerstrasse 3 / Hintereingang

13.00 - 18.00

2014-lositos-lögo

Küchentischgespräche

Ein Küchentisch, Kaffee und Butterbrot.
Du und ich und sonstnochwer.
Worte, Gesten, Blicke, Lachen und ein Keks.
Wandern oder Bleiben...

Nicola Korntner / Bayernstrasse 23

12.00 - 17.00